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Gründerzeithaus I |
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Bauträgerbetrug, teuer verkaufte Billigsanierung |
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Ein 5 1/2 geschossiges Gründerzeithaus in der Kölner Innenstadt wurde durch einen Bauträger und Generalunternehmer "kernsaniert".
Zunächst war ich durch den Bauträger beauftragt, die Sanierung sachverständig zu begleiten und gegenüber der finanzierenden Bank und dem Erwerber des Gebäudes die Ausführungsqualität und die Fälligkeit der Zahlungsraten darzustellen.
Die Qualität war in weitem unzureichend; leider auch durch Einsatz polnischer Handwerker und Bauteile ohne qualifizierte Werkzeugausstattung und durch eine unzureichende unkritische Bauleitung. Eine Vielzahl von Mängel traten auf, welche nicht oder nur schleppend behoben wurden. Meistens jedoch hinhaltend verschlimmbessert. Aufgrund von Mängeln mußte u.a. ein Komplettaustauch aller Parkettflächen, der gesamten Innen und eingangstüren und der Fenster gefordert werden.
Das Gebäude wurde zwischenzeitlich bezogen; wobei Mängel in Höhe von ca. 550.00.- Euro vorhanden waren.
Ich habe meinerseits den Auftrag gekündigt und wurde anschließend von der finanzierenden Bank und dem Erwerber des Gebäudes beauftragt; zusammen mit einem Rechtsanwalt die Voraussetzungen fpür ein Beweissicherungsverfahren zu schaffen. Nach Einreichen der Beweisfragen bei Gericht wurde der Generalunternehmer insolvent.
Erfolgreich verzögert........
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Beschlagsmontage an Stiltüren
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Stiltürdetail, Folge nassen Holzes
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Detail einer Stiltür
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In das Gebäude sollten neue Stiltüren nach historischem Vorbild mit reicher Kassettierung und Profilierung von Zargen und Türen eingebaut werden. Diese wurden in Polen aus Nadelholz gefertigt und sahen kurz nach Erstmontage passabel aus. Innerhalb eines Jahres trat durch Trocknung des bei Verarbeitung eindeutig viel zu nassen Holzes ein enormer Holzschwund ein, welcher zum Öffnen fast aller Holzfügungen und in Folge zu Lackschäden erheblichen Ausmaßes führte.
Die Türen mußten als nicht sanierbarer Totalschaden bewertet werden.
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Wassereinläufiger Balkonanschluß
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Befestigung sicherheitsrelevanter Geländer
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Montage einer Schossfalle
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Das oben sichtbare Schließblech stammt aus dem Angebot eines Baumarktes.
Unglaublich, aber war: Die Montage erfolgte durch Nachstemmen der Zargenaussparung mit einem stumpgen Schraubenzieher als Werkzeug! Dazu muß ich erklären, daß die Türen ohne Beschläge geliefert wurden und diese hier montiert wurden. Die vorgerichteten Aussparungen und Ausstemmungen passten mit hiesigen Beschlägen nicht übereinander.
Handwerkermotto: Was machen wir heute? Was brauchen wir und in welchem Baumarkt ist das billig zu bekommen? |
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Fertiger Treppenaustritt
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