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Metalldach |
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Design - Metalldach mit Fassadenbewässerung |
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Im Rahmen des Schjulbauprogrammes einer Kommune wurde eine offene Ganztagesschule geplant und gebaut. Die Fassade besteht aus lasiertem Sichtbeton, das Dach aus im Farbton des Betons beschichtetem Metall.
Von Ferne betrachtet schick, im Detail Murks, wie die folgenden exemplarischen Fotos zeigen:
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Metalldach mit innenliegender Rinne
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Die innenliegende Rinne ist mit Lochblech in der Farbe des Daches zugedeckt. Wahrscheinlich, damit man dieses hässliche Bauteil nicht sieht.
Also wird das wegdesignt.
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Schmutz auf der Rinnenabdeckung
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Wer die Bäume und den Schmutz auf dem Lochblech sieht, dem schwant schon was....
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Schmutz als Wassersprungschanze
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Auf dem Lochblech - welches die Wassereinleitung in die Dachrinne um mindestens 50% reduziert - liegt - völlig ungeplant - Schlamm aus den Resten der Blätter, die Bäume nun mal so abwerfen und die der Wind dann weitertransportiert.
Das Zeugs bildet mit den Blattspreiten armierten Matsch, der zäh und lange da liegen bleibt. Das das Dach runterrasende Regenwasser schießt über das Lochblech und die Matschsprungschanze auf die Attika und läuft dann mangels einer überstehenden Abtropfkante auf die Betonfassade.
Das Lochblech ist auch noch vernietet, was die Reinigung / Wartung der Dachrinne unmöglich macht.
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"Dauerelastsische" Klebeverbindung
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Silikon wird auch dieses Problem lösen, ist ja dauerelastisch. Denkste!
Um die Optik des Daches zu wahren wurde auf der Attika die Dachverfalzung fortgeführt. Mittels mit transparentem "Silikon" als Klebstoff (damit es keiner sieht - oder merkt?) aufgeklebter Winkelchen.
Also Blech auf Blech mit einer Temperaturbelastung von - 40° bei winterlicher Abstrahlung und im Sommer bis 50-60°, was eine Temperaturamplitude von 100° ergibt.
"Silikon"filmdicke unter 1 mm, also wie mit UHU, so hieß früher unser Bastelklebstoff.
Der verehrte Raimund Probst hätte angesichts dessen die Heilige Thiokolina beschworen, die an diesem Gebäude an anderer Stelle auch noch heftig gebraucht wird. |
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