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Georg-Friedrich Händels Geburtshaus in Halle / Saale ist heute Museum und Konzertsaal, sowie Musikarchiv. Das Gebäudeensemble ist U-förmig um einen Innenhof gruppiert, in welchem Freiluftkonzerte stattfinden.
Die Bausubstanz ist verschiedensten Baualtern und Baukonstruktionen zuzuordnen, so zum Teil gemauerte Gewölbe und Fachwerkkonstruktionen.
Um das gebäude wurde an 3 seiten eine 4 Stockwerke tiefe baugrube zur Errichtung des Händelhauskarrées niedergebracht. Der Generalunternehmer Hochtief beauftragte mich vor Beginn der Arbeiten mit der Zustandsdokumentation der Gebäude. Dabei habe ich eine Vielzahl von Vorschäden festgestellt.
Durch das unvermeidliche und in Teilbereichen leider etwas intensiver eintretende Nachgeben des Baugrubenverbaus kam es zur Vergrößerung vorhandener und zum Eintritt neuer Gebäudeschäden.
Ich konnte parallel recherchieren, das innerhalb der Zeitläufe zum Teil gravierende Umbauten vorgenommen wurden; zu Zeiten der DDR dann eine letzte große Sanierung mit umfangreicher Dokumentation.
Im Vergleich der Anfangsbeweissicherung zu meinen Feststellungen nach Ende der benachbarten Baumaßnahmen - und unter besonderer Berücksichtigung der zum Teil unsachgemäß ausgeführten früheren Umbauten und Sanierungen - habe ich die der Baumaßnahme ursächlich zuzordnenden Schäden herausgefiltert und deren Beseitigungskosten ermittelt.
Mein Gutachten und die ermittelten Schadensbeseitigungskosten diente der erfolgreichen Auseinandersetzung zwischen dem Betreiber des Händelhauses und Hochtief. |
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